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 Cockpit

Cockpit Grob G103 "Twin II"

Cockpit Robin DR 400/RP

klicken Sie mit der Maus auf die verschiedenen Instrumente, um genauere Informationen zu erhalten !

 


 

Fahrtmesser

 

Fahrtmesser Zeigt die Geschwindigkeit des Flugzeuges im Verhältnis der umgebenden Luftmassen an. Da das Flugzeug im Gegensatz zum Auto keinen Bodenkontakt hat, kann der Fahrtmesser keine Auskunft über die Geschwindigkeit über Grund geben.
Bei Windstille: Das Flugzeug fliegt 100 km/h => Grundgeschwindigkeit ebenfalls 100 km/h
Gegenwind 20 km/h: Das Flugzeug fliegt 100 km/h => Grundgeschwindigkeit 80 km/h (obwohl der "Tacho" 100 km/h anzeigt, werden in einer Stunde aber nur 80 Kilometer zurück gelegt)
Rückenwind 20 km/h: Das Flugzeug fliegt 100 km/h => Grundgeschwindigkeit 120 km/h (man ist also früher am Ziel als errechnet).

 

Höhenmesser

 

Höhenmesser Dieses Instrument zeigt die durch den aktuellen Luftdruck ermittelte Höhe an. Er muß vor dem Start entweder auf Null oder auf die Höhe über Meeresniveau eingestell werden. Eigentlich ist der Höhenmesser nichts anderes als ein Luftdruckmeßgerät, das den aktuellen gemessenen Luftdruck auf einer Skala in Meter bzw. Fuß anzeigt.

 

Variometer

 

Variometer Dieses Instrument zeigt das momentane Steigen oder Sinken des Flugzeuges an. Dies ist natürlich besonders wichtig für den Segelflieger. Der Variometer reagiert auf kleinste Veränderungen des Luftdrucks und zeigt die daraus resultierende Vertikalbewegung auf einem Instrument an. Diese Vertikalgeschwindigkeit wird in Segelflugzeugen meistens in m/s (Meter pro Sekunde) angegeben. In der Motorfliegerei verwendet man dagegen ft/min (Fuß pro Minute). (in der Abbildung Meter pro Sekunde)

 

Elektrisches Variometer

 

elekt. Variometer Gleiche Funktion wie das normale Variometer, jedoch höhere Genaugigkeit. Weiterhin ist ein Pfeifton zuschaltbar, der dem Piloten akustisch mitteilt, ob er gerade steigt oder sinkt. Dadurch kann er seine Aufmerksamkeit mehr nach außen richten und muß nicht die ganze Zeit auf die Anzeige starren.
Nachteil: Der elektrische Variometer benötigt Strom, der beim Segelflugzeug nicht wie beim Auto mit der Lichtmaschine erzeugt werden kann, sondern mittels Batterien mitgenommen werden muß.

 

Funkgerät

Mit dem Funkgerät bleib der Pilot ständig im Kontakt zum Tower bzw. zu den anderen Flugzeugen.

 

Transponder

Der Transponder dient zur besseren Erkennung von Flugzeugen auf dem Radarschirm. Ein Tower für den kontrollierten Luftraum kann Flugzeuge einen Transpondercode zuweisen, um diese so leichter zu identifizieren. Mit Hilfe des Transponders wird dem Lotsen auf dem Tower die Flughöhe, die Fluggeschwindigkeit, die Position, das Kennzeichen mitgeteilt. Ein Segelflugzeug hat natürlich meistens keinen Transponder an Bord. Erstens weil dieser Strom benötigt und zweitens weil ein Segelflugzeug sowieso eigentlich nicht in einem kontrollierten Luftraum fliegen darf.

 

GPS

GPS bedeutet Global Positioning System und wurde ursprünglich vom amerikanischen Militär entwickelt.. Mit Hilfe des GPS ist eine exakte Bestimmung mittels Koordinaten möglich. Das GPS arbeitet mit Satelliten, durch die eine sehr genaue Bestimmung der aktuellen Position und Höhe errechnet wird (Genauigkeit über 30m). Neue Systeme zeigen auf einem Display sogar das Flugzeug, Flugplätze, Sperrgebiete usw. auf einer Karte an (Moving Map). Das GPS ist heute meist nicht mehr größer als ein normales Handy und stellt eine Menge nützlicher Informationen zur Verfügung. Heutzutage kann die komplette Navigation mit dem GPS durchgeführt werden (bis zur einer Instrumentenlandung ohne Sicht).
Das GPS wird nicht nur in Flugzeugen angewendet, sondern auch in der Seefahrt und neuerdings in der Automobilbranche.

 

Kompaß

Der Kompaß gibt dem Piloten den aktuellen Kurs an, den er gerade fliegt. Die Navigation mit dem Kompaß ist jedoch nicht gerade einfach. Fliegt der Pilot einen Kurs von 180°, also nach Süden, und es kommt ein relativ starker Wind aus 90° (Osten), so wird der Pilot mehr und mehr nach Westen "geschoben". Er fliegt also an seinem Zielpunkt westlich vorbei. Aus diesem Grund muß der Pilot "vorhalten". Er darf also nicht 180° fliegen, sondern etwas weniger - zum Bespiel 160°, abhängig von der Windstärke und der Geschwindigkeit des Flugzeuges. Diesen "Vorhaltewinkel" nennt man Luvwinkel.

 

Steuerknüppel

Der Steuerknüppel und die Fußpedale sind die wichtigsten Bedienelemente in einem Flugzeug. Mit ihnen steuert der Pilot sein Flugzeug. Da dies ein wenig mehr Erklärung erfordert, gibt es eine genaue Beschreibung: Steuerung eines Flugzeuges.

 

Trimmung

Die Trimmung dient dazu, den Druck des Höhenruders auf den Steuerknüppel zu verändern. Möchte der Pilot zum Beispiel einen Streckenabschnitt schnell durchfliegen, so drückt er die Maschine an (beim Segelflugzeug). Um seine Geschwindigkeit zu halten muß er jetzt die ganze Zeit stark drücken. Mit Hilfe der Trimmung kann er dieses ständige Drücken verringern. Das Flugzeug hält also die eingestellte Geschwindigkeit selber. Bei Motorflugzeugen gibt es zusätzlich eine Trimmung für das Seitenruder.

 

Bremsklappen

Um den Gleitwinkel eines Segelflugzeuges steuern zu können, kann der Pilot Bremsklappen (oder auch Störrklappen) betätigen. Sie fahren senkrecht zur Luftströmung aus den Tragflächen aus, erhöhen so den Luftwiderstand und verringern den Auftrieb. Das Segelflugzeug sinkt jetzt schneller. Bemerkt der Pilot, daß sein neuer Gleitwinkel zu groß ist, so kann er die Bremsklappen wieder ein Stück einfahren.

 

Haubenöffnung

Die Haubenöffnung dient einfach dazu, die Plexiglashaube des Segelflugzeuges zu öffnen.

 

Ausklinkknopf

Wenn des Segelflieger nach dem Start seine gewünschte Ausgangshöhe erreicht hat, so öffnet er mit diesem Knopf die Kupplung, in der das Seil zwischen ihm und der Schleppmaschine hängt. Das Seil wird dann bei unserer Schleppmaschine in den Rumpf eingezogen und beim nächsten Start einfach wieder ausgerollt.