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Mit dem Funkgerät bleib der Pilot ständig im Kontakt zum Tower bzw. zu den anderen Flugzeugen.
Der Transponder dient zur besseren Erkennung von Flugzeugen auf dem Radarschirm. Ein Tower für den kontrollierten Luftraum kann Flugzeuge einen Transpondercode zuweisen, um diese so leichter zu identifizieren. Mit Hilfe des Transponders wird dem Lotsen auf dem Tower die Flughöhe, die Fluggeschwindigkeit, die Position, das Kennzeichen mitgeteilt. Ein Segelflugzeug hat natürlich meistens keinen Transponder an Bord. Erstens weil dieser Strom benötigt und zweitens weil ein Segelflugzeug sowieso eigentlich nicht in einem kontrollierten Luftraum fliegen darf.
GPS bedeutet Global Positioning System und
wurde ursprünglich vom amerikanischen Militär entwickelt.. Mit Hilfe des GPS ist eine
exakte Bestimmung mittels Koordinaten möglich. Das GPS arbeitet mit Satelliten,
durch die eine sehr genaue Bestimmung der aktuellen Position und Höhe errechnet wird
(Genauigkeit über 30m). Neue Systeme zeigen auf einem Display sogar das Flugzeug,
Flugplätze, Sperrgebiete usw. auf einer Karte an (Moving Map). Das GPS ist heute meist
nicht mehr größer als ein normales Handy und stellt eine Menge nützlicher Informationen
zur Verfügung. Heutzutage kann die komplette Navigation mit dem GPS durchgeführt werden
(bis zur einer Instrumentenlandung ohne Sicht).
Der Kompaß gibt dem Piloten den aktuellen Kurs an, den er gerade fliegt. Die Navigation mit dem Kompaß ist jedoch nicht gerade einfach. Fliegt der Pilot einen Kurs von 180°, also nach Süden, und es kommt ein relativ starker Wind aus 90° (Osten), so wird der Pilot mehr und mehr nach Westen "geschoben". Er fliegt also an seinem Zielpunkt westlich vorbei. Aus diesem Grund muß der Pilot "vorhalten". Er darf also nicht 180° fliegen, sondern etwas weniger - zum Bespiel 160°, abhängig von der Windstärke und der Geschwindigkeit des Flugzeuges. Diesen "Vorhaltewinkel" nennt man Luvwinkel.
Der Steuerknüppel und die Fußpedale sind die wichtigsten Bedienelemente in einem Flugzeug. Mit ihnen steuert der Pilot sein Flugzeug. Da dies ein wenig mehr Erklärung erfordert, gibt es eine genaue Beschreibung: Steuerung eines Flugzeuges.
Die Trimmung dient dazu, den Druck des Höhenruders auf den Steuerknüppel zu verändern. Möchte der Pilot zum Beispiel einen Streckenabschnitt schnell durchfliegen, so drückt er die Maschine an (beim Segelflugzeug). Um seine Geschwindigkeit zu halten muß er jetzt die ganze Zeit stark drücken. Mit Hilfe der Trimmung kann er dieses ständige Drücken verringern. Das Flugzeug hält also die eingestellte Geschwindigkeit selber. Bei Motorflugzeugen gibt es zusätzlich eine Trimmung für das Seitenruder.
Um den Gleitwinkel eines Segelflugzeuges steuern zu können, kann der Pilot Bremsklappen (oder auch Störrklappen) betätigen. Sie fahren senkrecht zur Luftströmung aus den Tragflächen aus, erhöhen so den Luftwiderstand und verringern den Auftrieb. Das Segelflugzeug sinkt jetzt schneller. Bemerkt der Pilot, daß sein neuer Gleitwinkel zu groß ist, so kann er die Bremsklappen wieder ein Stück einfahren.
Die Haubenöffnung dient einfach dazu, die Plexiglashaube des Segelflugzeuges zu öffnen.
Wenn des Segelflieger nach dem Start seine gewünschte Ausgangshöhe erreicht hat, so öffnet er mit diesem Knopf die Kupplung, in der das Seil zwischen ihm und der Schleppmaschine hängt. Das Seil wird dann bei unserer Schleppmaschine in den Rumpf eingezogen und beim nächsten Start einfach wieder ausgerollt.
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